Auf die Nachricht hin, dass Madeline Usher – eine alte Jugendfreundin – im Sterben liegt, eilt Alex Easton augenblicklich zum entlegenen Stammsitz der Ushers im ländlichen Ruravien, um ihr beizustehen. Was Alex dort vorfindet, ist ein albtraumhafter, düsterer See, umgeben von wild wuchernden Pilzen und einer Fauna, die vom Teufel besessen zu sein scheint. Madeline schlafwandelt nachts und spricht mit seltsam veränderter Stimme, und ihr Bruder Roderick wird von einer mysteriösen Nervenkrankheit heimgesucht. Mithilfe einer bemerkenswerten britischen Mykologin und eines ratlosen amerikanischen Arztes muss Alex das Geheimnis des Hauses Usher lüften, ehe sie ihm alle zum Opfer fallen.
„Was die Toten bewegt ist eine gekonnte, atmosphärische Horror-Novelle mit gelungenen Charakteren, einigen humorvollen Zwischentönen und einer beklemmenden Grundstimmung, die lange nachhallt. Wer Pilz-Horror als Motiv spannend findet, wird hier sicher eine volle Empfehlung aussprechen. Für mich persönlich war es trotz vieler positiver Eindrücke eher eine Gratwanderung zwischen Faszination und Ekel. Deshalb vergebe ich 3,5 Sterne – solide, lesenswert, aber nicht uneingeschränkt zu empfehlen.“
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